Mein E-Mail-Projekt

Projekt: EINE DIGITALE RALLYE IN EIN FREMDES LAND

1. Allgemeine Projektbeschreibung. Dieses Kombi-Projekt verbindet die Aufgaben der E-mail- und WWW-Projekte und eignet sich als eine Begleitung zum DaF-Unterricht.

2. Niveau. B 2 (nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen)

3. Zielsetzung und methodisches Konzept des Projektes. Hintergrund des Projektes ist das Lernkonzept Handlungskompetenz. Dies bedeutet, dass die Lernenden zum „Handeln in der Sprache“ befähigt werden. Außerdem wird dabei eine große Bedeutung der Entwicklung von der kommmunikativen Kompetenz der Lernenden in einem Dialog von zwei Kulturen und dem autonomen Lernen beigemessen. Das globale Ziel des Proektes besteht darin, dass die Lernenden aus zwei verschiedenen Ländern einander kennenlernen und eine digitale Rallye in das fremde Land unternehmen. Als Endprodukt dieser digitalen Wanderung soll die gegenseitige Präsentation der ganzen „Reise-Strecke“ in einem E-Journal vorliegen. Das heißt, die Lernenden beschreiben ihre virtuelle Wanderung in ein fremdes Land in einem Reisetagebuch. Beim Projekt sollten folgende konkrete Ziele erreicht werden:

  • Förderung der Kreativität der Lernenden;
  • Entwicklung der interkulturellen sowie persöhnlichkeitsbezogenen Kompetenz;
  • Entwicklung einer Multimedialen Fähigkeit (Benutzung von Suchmaschinen bei den Recherchen, E-Mail-Post, Blogs, Chats, Foren und Erstellung eines digitalen Reisetagebuches);
  • Aneignung des soziokullturellen und landeskundlichen Wissens über ein anderes Land;
  • Entwicklung der Schreibfähigkeit (die Endprodukte – schriftlich verfasste Artikel über die Sehenswürdichkeiten der anderen Städte, über Sitten, Bräuche und landeskundliche Informationen mit Fotos und Bildern – sollten grammatisch korrekt, inhaltlich und semantisch kohärent sein und in einem angemessenen Stil geschrieben werden);
  • Förderung des autonomen Lernens (die Termine von jeder Phase sind zwar angegeben, aber die Lernenden bestimmen selbst, wie, wie lange und mit wem sie lernen und welche Links und welche Suchmaschinen sie benutzen).

Zwei Lehrer koordienieren das ganze Projekt und gelten in der letzten Phase als 2 Experte

4. Zeitrahmen. Das Projekt dauert ein Semester (vom Februar bis Juni 2008) und besteht aus 5 Phasen:

4.1. Vorstellungsphase (3 Wochen). In dieser Phase stellen sich die Lerner aus zwei Partnerklassen gegenseitig vor, indem sie 3 E-Mails (eine Mail pro Woche) schreiben und darin folgende Aspekte berühren (geübte Lerner können ihre Texte neben Fotos und Bildern mit Videos ausstatten):

  • Eigene Vorstellung mit Austausch von Fotos;
  • Vorstellung der Schule / der Institution, wo man lernt / studiert;
  • Vorstellung der Stadt und des Landes (allgemein);

4.2. Informationsaustausch (per angelegte Datei im E-Mail: Dauer – 3 Wochen). Die Lernenden berichten in Stichpunkten über einzelne Sehenswürdigkeiten einer konkreten Stadt in ihrem Land. Das gilt als Schema für den Briefpartner, nach dem er sich in der nächsten Phase bei der Webrecherche orientiert. Die Lernenden machen nach dieser Skitze einen Mind-map, den sie bei der Web-Recherche gebrauchen können.

4.3. Webrecherchen (3 Wochen). Die Lernenden unternehmen eine Webrecherche. Die Lehrer geben freien Lauf ihrer Phantasie.

4.4. Erstellung und Präsentation der digitalen Reisetagebücher (6 Wochen). Anhand gefundenen Informationen (Fotos und Videos) schreiben die Lernenden Artikel über die Sehenswürdigkeiten verschiedener Städte im Ausland (die Zahl der Artikel ist bei den beiden Klassen gleich). Als nächster Schritt ist die „Ausstattung“ eines E-Journals mit den Artikeln (Fotos, Videos). In dieser Phase haben die Partnerklassen noch keine Vorstellung von den Artikeln ihrer virtuellen Partner.

4.5. Zusammenfassung und Evaluation (1 Woche). In dieser Phase beginnt die unmittelbare Bekanntschaft mit den Publikationen der Partnerklasse in einem E-Journal und Besprechung der positiven sowie negativen Seiten des Projektes. Die beiden Partnerklassen besprechen, inwiefern die Information in dem digitalen Tagebuch der Partner der Wirklichkeit entspricht. Dies sollte als Anlaß zur möglichen Weiterarbet gelten. Außerdem reflektiert man darüber, was man gelernt hat (in einem Forum).

5. Sozialformen

5.1. Einzelarbeit: E-mails, WWW-Recherchen, Erstellung des digitalen Tagebuches;

5.2. Partnerarbeit: beim Gedanken- und Meinungsaustausch;

5.3. Gruppenarbeit: Auswertung konkreter Artikel nach einem angegebenen Lerner-Protokol in der letzten Phase;

5.4. Plenum: Diskussion, Evaluation, Brainstorming, Besprechung der Weiterarbeit in einem Blog oder im Chat.

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Veröffentlicht on Dezember 14, 2008 at 3:34 pm  Schreibe einen Kommentar  

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