Mein WWW-Projekt

(AUS)BILDUNGWEGE IN DEUTSCHLAND UND WEISSRUSSLAND: ÄHNLICHKEITEN UND UNTERSCHIEDE

arbeitslosengeld_rechner_ausbildung

0. Zielsetzung und methodisch-didaktisches Konzept des WebProjektes.
0.1. Niveau: ab B2 (nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen)
0.2. Ziele:
0.2.1. Förderung des autonomen Lernens;
0.2.2. Förderung der Kreativität;
0.2.3. Entwicklung der interkulturellen Kompetenz;
0.2.4. Entwicklung der Multimedialen Fähigkeit;
0.3. Zeitraum. Das ganze Projekt dauert ungefähr 2 Wochen. Phase 1 dauert 1 Unterrichtseinheit; Phase 2 – 1 Woche; Phase 3 – 1 Woche; Phase 4 – 3 Unterrichtseinheiten.
0.4. Sozialformen.
0.4.1. Einzelarbeit: WWW-Recherchen (Phase 2); Erstellung der PowerPoint-Präsentation oder Webseite und Kommentare im Blog/Chat (Phase 4);
0.4.2. Partnerarbeit: beim Gedanken- und Meinungsaustausch (Phase 1),
0.4.3. Gruppenarbeit: Verarbeitung der gesammelten Infos (Phase 3);
0.4.4. Plenum: Präsentation, Diskussion, Evaluation, Besprechung der Ergebnisse in einem Blog/Chat.
1. Vier Phasen des WebProjektes:


1.1. InPut in die Unterschiede in der (Aus)Bildung: Das Neue oder das vergessene Alte?

In dieser Anfangsphase sammeln die TN die Informationen über das Ausbildungssystem Deutschlands und Weissrusslands (Mindmap u. a. Visualisierungsmöglichkeiten). Anschliessend wird die TN-Gruppe in 3 Gruppen (Binnendifferenzierung) geteilt. Jede Gruppe bekommt diedelben Aufgaben, nur das „Material“, an dem sie arbeiten, ist anders.
Die Aufgabenmatrix für 3 Gruppen.

Jede Gruppe hat Informationen zu den folgenden Punkten zu finden, indem sie alle Webseiten verarbeitet:
• Ziele und das Konzept des Gymnasiums/ der Hauptschule / der Universität;
• Porträt der Institution;
• Immatrikulationsmöglichkeiten;
• Wichtige Infos für die Schüler/ Studenten und für die Eltern;
• Fachliche Informationen;
• Fachrichtungen/ Fakultäten;
• Chat- / Forummöglichkeiten: Was wird da besprochen?
• Aktuelle Berichte.
Die WebseitenPalette für jede Gruppe.


Gruppe 1 – die schwachen TN

Die Webseiten von weissrussischen Gymnasien

Die Webseiten von deutschen Gymnasien

1.

die Webseite des Gymnasiums 8 (Minsk)

Die Webseite des Albert-Schweizer-Gymnasiums (Ruhla)

2.

die Webseite des Gymnasiums 16 (Minsk)

die Webseite des Gymnasiums Am Krebsberg (Neunkirchen)

3.

die Webseite des Gymnasiums 146 (Minsk)

die Webseite des Saarlouiser Gymnasiums (am Stadtgarten)

4.

die Webseite des technischen Gymnasiums 13 (Minsk)

die Webseite des Albert Einstein Gymnasiums (Frankenthal)

5.

die Webseite des Gymnasiums 18 (Minsk)

die Webseite des Arndt Gymnasiums (Dahlem)

Gruppe 2 – die schwächeren TN

Die Webseiten von weissrussischen Hauptschulen

Die Webseiten von deutschen Hauptschulen

1.

die Webseite der Hauptschule 120 (Minsk)

die Webseite der Volksschule (Sulzberg)

2.

die Webseite der Hauptschule 13 (Brest)

die Webseite der Doktor-Eisenbarth-Schule (Oberviechtach)

3.

die Webseite der Hauptschule 4 (Soligorsk)

die Webseite der Freien Waldorfschule (Eckernförde)

4.

die Webseite der Hauptschule 161 (Minsk)

die Webseite der Graf-Ludwig-Gesamtschule (Völklingen-Ludweiler)

5.

die Webseite der Hauptschule 16 (Pinsk)

die Webseite der Alexander-von-Humboldt-Schule (Lauterfach)

Gruppe 3 – Für geübten TN

Die Webseiten von weissrussischen Universitäten

Die Webseiten von deutschen Universitäten

1.

die Webseite der BSUniversität für Informatik und Radioelektronik (Minsk)

die Webseite der Universität (Oldenburg)

2.

die Webseite der BSWUniversität (Minsk)

die Webseite der Ludwigs-Maximilian-Universität (München)

3.

die Webseite der GSUniversität n. J. Kupala (Grodno)

die Webseite der Universität (Münster)

4.

die Webseite der BSU (Minsk)

die Webseite der Freien Universität (Berlin)

5.

die Webseite der GSMUniversität (Gomel)

die Webseite der Friedrich-Schiller-Universität (Jena)

1.2. Surfen und selektives Lesen im Netz.

In dieser Phase recherchieren die Gruppen im Web und sammeln die notwendigen Informationen (dabei führen sie das Lerntagebuch). Die TN visualisieren zum Schluss der Phase ihre Ergebnisse.
1.3. Stationenlernen.

In dieser Phase vergleichen zuerst die TN (in ihrer Gruppe) die Ergebnisse über das Gymnasium/ die Hauptschule / die Universität in Deutschland mit denen in Weissrussland. Dann tauschen sie ihre Ergebnisse ausserhalb der Gruppen aus und verarbeiten das Material. Vorbereitung auf die Präsentation.


1.4. OutPut:

Ein einheitliches Bild über die interkulturellen Unterschiede in der (Aus)Bildung durch Präsentation und Evaluation. Aufgrund der Präsentation (0.4.1.) und Evaluation (Positives und Negatives sowie Ähnlichkeiten und Unterschiede besprechen) schaffen sich die TN ein einheitliches Bild über die regionalen und internationalen Unterschiede in der (Aus)Bildungssituation in Deutschland und in Weissrussland. Am Ende vergleichen sie ihre Ergebnisse aus der ersten mit den Ergebnissen der letzten Phase und diskutieren darüber, was Neues sie im Laufe des Projekts erfahren haben (Reflexion).

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Published in: on Dezember 15, 2008 at 7:18 pm  Schreibe einen Kommentar  

DIDAKTISIERUNG ZUM THEMA „MODERNE DEUTSCHSPRACHIGE MUSIK“

Didaktisch-methodische Hinweise: Niveau – A2, Grobziel: TN können nach der Webrecherche ihre Meinung zu einem Lied und zu einem Sänger äußern, Dauer – 1 UE.

1. Phase: Einstieg

Leinziel: TN können Vermutungen zur Person äußern.

Aufgabe 1:

Schritt a. Wer ist die abgebildete Person? Stellen Sie Vermutungen an und besprechen Sie in Kleingruppen.

hg

Schritt b. Präsentation der Ergebnisse im Plenum.

1. Online-Phase:

Lernziel: TN können durch die Webrecherche eine mündliche Präsentation zum Thema „Moderner deutscher Sänger“ machen.

Aufgabe 2:

Schrit a. TN erarbeiten die Webseite http://www.groenemeyer.de/index.php?id=20 und bereiten einen kurzen Bericht zur Person von H. Grönemeier!

Schritt b. TN erarbeiten weitere Webseiten http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Grönemeyer

http://www.wsws.org/de/2002/okt2002/groe-o17.shtml

und suchen die Informationen zu den folgenden Fragen:

1) Wann erschien das Lied „Mensch?“

2) Beschreiben Sie die Entstehensgeschichte dieses Liedes!

3) Wie war der Erfolg dieses Liedes?

2. Präsentation.

Lernziel: TN können die Weil-Sätze bilden.

Aufgabe 3.

Schritt a.
TN sehen sich das Video an

LK erklärt die Wortfolge in den Sätzen mit weil.

Schritt b. Die TN hören das Lied noch einmal und ergänzen in Partnerarbeit die Lücken im Refrain

Und es ist, es ist ok

Alles auf dem Weg

Es ist Sonnenzeit

Unbeschwert und frei

Und der Mensch heißt Mensch

Weil er …, weil er …

Weil er … und …

Er wärmt, wenn er erzählt

Und weil er …, weil er …, Du fehlst

Schritt c. TN hören den Liedtext noch einmal und vergleichen ihre Ergebnisse.

3. Semantisierung.

Lernziel: TN können semantische Unterschiede verstehen, indem sie Wörter mit entgenengesetzter Bedeutung ergänzen.

Aufgabe 4. TN finden Antonyme zu den Wörtern aus dem Text (Partnerarbeit).

richtig  
hat geöffnet  
Frieden  
wichtig  
Liebe  
Ebbe  
Wort  
nichts  
Leben  
gut  

5. Anwendung / Üben

Lernziel: TN können Stellung zum Lied nehmen.

Aufgabe 5.

Schritt a. TN laden der Volltext des Liedes von der Webseite http://www.studygerman.ru/songs/_293_/mensch/8874.html herunter, hören das Lied noch einmal und singen mit.

Schritt b. TN besprechen in Kleingruppen das Lied und äußern ihre Meinung zum Lied. Dabei orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

  • Hat das Lied gefallen oder nicht gefallen? Warum ja / warum nein?
  • Was finden Sie so gut am Lied?
  • Wo möchten Sie Vorschläge anbieten?

Schritt c. Präsentation der Ergebnisse im Plenum und Evaluation.

EINDRÜCKE VOM GRÖNEMEYERS WERK

. ..Zum ersten Mal habe ich das Lied „Mensch“ 2001 in Augsburg gehoert und es hat mich in Bahn gezogen. Dieses Lied fasziniert mich immer noch. Obwohl ich kein Fan von Rock/Pop bin… Ich finde dieses Lied sehr philosophisch. Die Musik, die Worte und die Groenemeyers Stimme – dies alles verleiht dem Stueck einen eleganten und klassischen Stil, deshalb bleibt das Lied „Mensch“ immer modern.

DAS LIED

Der Mensch
momentan ist richtig,
momentan ist gut
nichts ist wirklich wichtig
nach der ebbe kommt die flut
am strand des lebens
ohne grund, ohne verstand
ist nichts vergebens
ich bau die träume auf den sand
und es ist, es ist ok
alles auf dem weg,
und es ist sonnenzeit
unbeschwert und frei
und der mensch heißt mensch
weil er vergisst,
weil er verdrängt
und weil er schwärmt und stählt
weil er wärmt, wenn er erzählt
und weil er lacht,
weil er lebt
du fehlst
das firmament hat geöffnet,
wolkenlos und ozeanblau
telefon, gas, elektrik
unbezahlt, und das geht auch
teil mit mir deinen frieden,
wenn auch nur geborgt
ich will nicht deine liebe,
ich will nur dein wort
und es ist, es ist ok
alles auf dem weg
und es ist sonnenzeit
ungetrübt und leicht
und der mensch heißt mensch
weil er irgendwann erkämpft
und weil er hofft und liebt,
weil er mitfühlt und vergibt
und weil er lacht
und weil er lebt
du fehlst
oh, weil er lacht,
weil er lebt
du fehlst
es ist, es ist ok
alles auf dem weg
und es ist sonnenzeit
ungetrübt und leicht
und der mensch heißt mensch
weil er vergisst,
weil er verdrängt
und weil er schwärmt und glaubt,
sich anlehnt und vertraut
und weil er lacht
und weil er lebt
du fehlst
oh, es ist schon ok
es tut gleichmäßig weh
es ist sonnenzeit
ohne plan, ohne geleit
und der mensch heißt mensch
weil er erinnert, weil er kämpft
und weil er hofft und liebt
weil er mitfühlt und vergibt
und weil er lacht,
und weil er lebt,
du fehlst
oh, weil er lacht,
weil er lebt,
du fehlst

Published in: on Dezember 15, 2008 at 7:07 pm  Comments (8)  

Didaktisierungsvorschlag zum Thema Literatur

JUDITH HERMANN: DIE DEUTSCHE VIRGINIA WULF VS. „EIN LITERARISCHES FRÄULEINWUNDER“

„Wir hjh13aben eine neue Autorin bekommen, eine hervorragende Autorin. Ihr Erfolg wird groß sein.“

Marcel Reich-Ranicki

Judith Hermann, Schriftstellerin

Kurzbiographie:

1970 – geboren in Berlin

1998 – Erzählband „Sommerhaus, später“

2003 – Erzählband „Nichts als Gespenster“

Mehr über Biographie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Hermann

1999 – Bremer Literaturförderpreis

1999 – Hugo-Ball-Förderpreis

2001 – Kleist-Preis.

„Sommerhaus, später“ (1998) Frankfurt a/M: Fischer Verlag

sommerhaus_tb3Pressestimmen

„Judith Hermann beschreibt genau den Moment, der das Leben dieser Menschen verändern könnte, die verpaßte Gelegenheit ebenso wie die wahrgenommene, die dann aber doch nichts bewirkt. Und selbst wenn sich jemand zu einer Entscheidung durchgerungen hat, macht das nicht glücklich, sondern wütend. Das Leben ist »gut und beschissen« zugleich. Nichts ändert sich. Alles bleibt gleich.

Mit dieser Zustandsbeschreibung der ausgehenden Neunziger liegt Judith Hermann genau richtig. Langeweile als Programm in der Wiederholung des immer Gleichen, langsam und manchmal ermüdend: Prosa in Zimmerlautstärke.“

(Jan Brandt in der Jungle World vom 24.02.1999)

Rezeption von „Sommerhaus, später“

Sommerhaus, später wurde von der Kritik enthusiastisch aufgenommen. Vor allem zeigten die Feuilletons sich davon begeistert, dass es Hermann gelang, in ihren Erzählungen das Lebensgefühl ihrer Generation, der Ende der Neunziger in Berlin lebenden Künstler-Studenten-Arbeitslosen-Boheme, darzustellen. Am prägnantesten schrieb der Kritiker Hellmuth Karasek zu Hermanns Erzählungen, sie verkörperten „den Sound einer Generation“.

Neben diesem Generationen-Effekt wurde ebenfalls konstatiert und an Hermann festgemacht, dass erstmals in der deutschsprachigen Literatur Frauen mit ganz eigenen Texten selbstbewusst aus ihrer Welt heraus erzählen würden, ohne dies als emanzipatorische oder gender-kämpferische Literatur verstanden wissen zu wollen. Hermann wurde zur Galionsfigur einer vom Feuilleton ausgerufenen „Fräuleinwunder“-Literatur gemacht, zu der auch Erzählerinnen wie Jenny Erpenbeck, Felicitas Hoppe, Zoe Jenny, Juli Zeh oder Julia Franck gezählt wurden. Gemeint war damit das als bestaunenswert angesehene „Phänomen“, das auch das „schöne Geschlecht“ souverän mit Marketingstrategien und Trends umgehen konnte.

Mit über 250.000 verkauften Exemplaren und Übersetzungen in 17 Sprachen ist Sommerhaus, später einer der größten deutschen Bucherfolge der letzten Jahre.

Nichts als Gespenster“ (2003) Frankfurt a/M: Fischer Verlag

gespenster2Pressestimmen

„Lange vor Judith Hermann waren es die Präraffaeliten, die das Bild der melancholischen Schönheit gemalt haben, der Jugendstil hat diese Trauer bis in den letzten Türknauf vervielfältigt. Die großen dunklen Augen blicken auf den Gemälden des Jugendstils erwartungsvoll aus der Welt der Realitäten, die keine Sehnsucht befriedigt, hinaus in ein Nichts. Die Stimmung einer alternden Zeit, einer zu Ende gehenden Epoche war in diesen Augen. Und es ist verblüffend, wie das Dekadenzbewusstsein der Jahrhundertwende an der Schwelle zum neuen Jahrtausend bei dieser jungen Autorin wieder aufscheint – und mit ihr die alten Topoi einer krisengeschüttelten Zeitenwende: Gefühle der Kraftlosigkeit der eigenen Existenz, Somnambulismus, Erstarrung. Judith Hermann ist die Malerin des Berliner Jugendstils, dieser unwirklichen Übergangszeit. Das alles macht noch kein gutes Buch. Aber es ist schön.“ (Iris Radisch in der ZEIT vom 30.01.2003)

Judith Hermann zum Buch

„Die neuen Figuren sind resignativer und trotzdem glücksfähiger. Vielleicht ist das auch eine bestimmte Form des Älterwerdens. Es gibt eine Verantwortung zwischen den Figuren, das gab es im ersten Buch nicht. Das war auch die einzige Veränderung, zu der ich fähig war“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.01.2003)

Übersetzungen

Judith Hermanns Werke wurden in das Dänische, Englische, Französische, Griechische, Isländische, Italienische, Japanische, Lettische, Niederländische, Norwegische, Polnische, Russische, Schwedische, Serbokroatische, Slowenische, Spanische, Tschechische, Türkische und Ukrainische übersetzt.

Interview mit Judith Hermann: http://www.hainholz.de/wortlaut/jhinterv.htm

Links zu den Rezensionen und Pressestimmen:

–     Radisch Iris „Berliner Jugendstil“ In: Die Zeit. Nr. 06/2003 (Portrait von Judith Hermann)  http://www.zeit.de/2003/06/tristesse

–         Lutz Hagestedt „Bekanntes Gesicht, gemischte Gefühle“.

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5723&ausgabe=200302

–     Förster Jochen „Wovon erzählt dieses Buch…“ http://www.welt.de/kultur/article363551/Wovon_erzaehlt_dieses_Buch.html

–         Alexandra Pontzen „Spät erst erfahren Sie sich

Judith Hermann findet „Nichts als Gespenster““

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5716&ausgabe=200302

–         Mohr Peter „Liebe lässt sich nicht erzwingen“.

Judith Hermanns Erzählungen „Nichts als Gespenster“ http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5721&ausgabe=200302

–         Scholtze Laslo „Ruhiger, weiter, traumtief“.

Der zweite Erzählband von Judith Hermann, in: Literaturkritik.de, Februar v. 06.02. http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5718&ausgabe=200302

–     Günter Kaindlstorfer: Tom Waits am Prenzlauer Berg. In: Format. 21. Dezember 1998 (Portrait von Judith Hermann). http://www.kaindlstorfer.at/portraets/hermann.html

–         Anz Thomas „Judith Hermann photographiert Geister.

Anmerkungen zur immanenten Ästhetik in „Nichts als Gespenster““, in: Literaturkritik.de, Februar v. 06.02. http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5720&ausgabe=200302

–         Prangel, Matthias „Eine andere Art von Rückblick“.

Gespräch mit Judith Hermann über „Sommerhaus, später“, in: Literaturkritik.de, Februar v. 06.02. http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5689&ausgabe=200302

Verfilmungen

–  Eisblumenfarm (nach der Erzählung Sommerhaus, später)

Kurzfilm von Dominik Betz (2004); mit Philip Hellmann, Sara Hilliger, Gunnar Solka

Freundinnen;

–     Nichts als Gespenster: Drama von Martin Gypkens (2007); mit August Diehl, Chiara Schoras, Fritzi Haberlandt, Janek Rieke, Stipe Erceg, Maria Simon, Christine Schorn, Walter Kreye, Ina Weisse, Wotan Wilke Möhring, Jessica Schwarz u. v. a.

Videos/Verfilmungen unter:

www.kino.de/kinofilm/nichts-als-gespenster/86832.html

www.nichtsalsgespenster.senator.de

AUFGABEN

  1. Lesen Sie zwei Bände (bzw. ausgewählte Erzählungen) und studieren Sie die angegebenen Rezensionen im Internet. Äußern Sie sich zu den folgenden Punkten (bzw. halten Sie zu diesen Themen Referate mit Hand-outs oder mit einer PP-Präsentation). Untermauern Sie Ihre Meinung mit Zitaten der Kritiker:

–           Merkmale des Berliner Jugendstils in J. Hermanns Prosa;

–           semantisch-stilistische Besonderheiten der Erzählungen;

  1. Lesen Sie folgende Erzählungen aus dem Band „Nichts als Gespenster“: „Kaltblau“, „Nichts als Gespenster“, „Liebe zu Ari Oskarson“ und bereiten Sie sich zur Diskussion vor „Warum scheitert die Liebe in diesen Erzählungen?“ (dabei ist die Analyse unter dem Blickwinkel der interkulturellen Kommunikation notwendig).
  2. Lesen Sie die Erzählung „Rote Korallen“ („Sommerhaus, später“). Welche Gruppen der „unübersetzbaren“ Lexik gibt es im Text (Lakunen usw.)? Wie würden Sie diese Wörter in ihre Muttersprache übersetzen?
  3. Lesen Sie die Erzählung „Ruth (Freundinnen)“ („Nichts als Gespenster“) und machen Sie eine narratologische Analyse zu folgenden Aspekten:

–         Wer erzählt die Geschichte: Autor – Erzähler – eine der handelnden Protagonistinnen?

–         Ordnen Sie den Erzähler in eine der folgenden Kathegorien zu und begründen Sie Ihre Meinung:

×           unbeteiligter Erzähler

×           unbeteiligter Beobachter

×           beteiligter Beobachter

×           Nebenfigur

×           eine der Hauptfiguren

×           die Hauptfigur (=autodiegetisch)

–           Fertigen Sie eine Inhaltsangabe der Erzählung an.

  1. Welche Arten der Kommunikation der ProtagonistInnen sind in dieser Erzählung dargestellt? Führen Sie Beispiele an: 1) direkte Rede; 2) indirekte Rede; 3) erlebte Rede;  4) zitierte Rede: Gedankenzutat oder autonomer innerer Monolog.
  2. Welche Symbole und Methafer gibt es im Text?
  3. Sehen Sie eine der Verfilmungen an und vergleichen Sie die Rolle der paralinguistischen Elemente im Film und in den Erzählungen. Welche sprachlichen Mittel benutzt der Erzähler zu diesem Zweck im Text?
  4. Übersetzen Sie eine Passage (DIN-A4) aus der Erzählung in Ihre Muttersprache. Welche Schwierigkeiten hatten Sie während der Übersetzung? (Diskussion)

GLOSSAR

Diegesis – eine dichterische darstellende Rede.

erlebte Rede – Darstellung einer (ausgesprochenen oder nur gedachten) Figurenrede in der 3. Person. Präteritum Indikativ ohne einleitendes verbum decendi (Verben des Sagens).

Narrarologie – Theorie der Erzählens, Erzähltheorie.

paralinguistische Elemente – Mimik und Gestik.

Published in: on Dezember 15, 2008 at 6:07 pm  Schreibe einen Kommentar  

Didaktisierungsvorschlag

EINE FIRMA VORSTELLEN (Meyerwerft in Papenburg)

firma

Diese UnterrichtsSkitze eignet sich als eine Alternative für eine Unterrichtseinheit im Buisnessdeutsch bei den StudentInnen in Germanistik (ab B2).

Thema: Unternehmen/Firma: Begriff und Wesen (am Beispiel einer konkreten Firma).

I. WWW-Recherche (Online-Phase)
1) Während der WWW-Recherche suchen die TN allgemeine Infos zum Aspekt „Begriff und Wesen einer Firma“ (Vorbereitungsaktivitäten).
2) In der Klasse werden diese Ergebnisse im Plenum besprochen.
3) Die TN erarbeiten die Seite der Firma Meyerwerft, dabei konzentrieren sie sich auf folgenden Punkten (selektiv):
• Pressemitteilungen Pressemitteilungen (die TN machen sich ein Bild über diese konkrete Firma);
• Schiffenarten Schiffe (Kreuzfahrtschiffe; Fährschiffe; Gastanker; Flusskreuzfahrtschiffe; Tiertransporter; Containerschiffe); die TN klären semantische Unterschiede zwischen diesen Begriffen;
• In welchen Berufen gewährleistet die Firma Ausbildung? Ausbildungsmöglichkeiten ;
• Stellenangebote MEYER WERFT Stellenangebote1;
• Stellenangebote NEPTUN WERFT Stellenangebote2;
• Wer gehört zu den Liferanten? Liferanten

4) Kombinierte Aufgabe (Grammatikarbeit und Wortschatzarbeit: schreiben produktiv) + Entwicklung der multimedialen Kompetenz: die TN schreiben online eine Bewerbung Bewerbung online schreiben; dabei benutzen sie die notwendige funktionale Grammatik.

Wortschatzarbeitmöglichkeit (fakultativ): Die schnelleren TN können das Quiz „Sind Sie schifftauglich“ machen (Binnendifferenzierung) Kreuzfahrt-Quiz: Sind Sie schiffstauglich?

II. Präsentation der WWW-Ergebnisse zu allen Punkten im Plenum mit hilfe eines Overhead-Projektors;

III. Anwendungsaufgaben:
• Die TN definieren die Begriffe (Schiffwesen und Berufe), zu denen sie Infos auf der Webseite gefunden haben (Partnerarbeit, Wimmelübung, Methode – Marktplatz);
• Die TN ergenzen sinngemäß die Lücken (grammatische Konstruktionen) in den Pressemitteilungstexten;
• Pro-und-Contra-Diskussion „Notwendige Qualifikationen und Fähigkeiten, um eine Stelle zu bekommen“ (Konstruktionsmechaniker/in Einsatzgebiet Schiffbau; Konstruktionsmechaniker/in Einsatzgebiet Schweißtechnik; Industriemechaniker/in Einsatzgebiet Maschinen- und Anlagenbau; Mechatroniker/in; Elektroniker für Betriebstechnik; Technischer Zeichner/in Fachrichtung Maschinen- und Anlagentechnik (Bereich Schiffbau); Fachinformatiker/in Systemintegration / Anwendungsentwicklung; Industriekaufmann/-frau);

IV. Evaluation

Published in: on Dezember 14, 2008 at 4:34 pm  Schreibe einen Kommentar  

Mein E-mail-Projekt

Projekt: EINE DIGITALE RALLYE IN EIN FREMDES LAND

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1. Allgemeine Projektbeschreibung. Dieses Kombi-Projekt verbindet die Aufgaben der E-mail- und WWW-Projekte und eignet sich als eine Begleitung zum DaF-Unterricht.

2. Niveau. B 2 (nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen)

3. Zielsetzung und methodisches Konzept des Projektes. Hintergrund des Projektes ist das Lernkonzept Handlungskompetenz. Dies bedeutet, dass die Lernenden zum „Handeln in der Sprache“ befähigt werden. Außerdem wird dabei eine große Bedeutung der Entwicklung von der kommmunikativen Kompetenz der Lernenden in einem Dialog von zwei Kulturen und dem autonomen Lernen beigemessen. Das globale Ziel des Proektes besteht darin, dass die Lernenden aus zwei verschiedenen Ländern einander kennenlernen und eine digitale Rallye in das fremde Land unternehmen. Als Endprodukt dieser digitalen Wanderung soll die gegenseitige Präsentation der ganzen „Reise-Strecke“ in einem E-Journal vorliegen. Das heißt, die Lernenden beschreiben ihre virtuelle Wanderung in ein fremdes Land in einem Reisetagebuch. Beim Projekt sollten folgende konkrete Ziele erreicht werden:

  • Förderung der Kreativität der Lernenden;
  • Entwicklung der interkulturellen sowie persöhnlichkeitsbezogenen Kompetenz;
  • Entwicklung einer Multimedialen Fähigkeit (Benutzung von Suchmaschinen bei den Recherchen, E-Mail-Post, Blogs, Chats, Foren und Erstellung eines digitalen Reisetagebuches);
  • Aneignung des soziokullturellen und landeskundlichen Wissens über ein anderes Land;
  • Entwicklung der Schreibfähigkeit (die Endprodukte – schriftlich verfasste Artikel über die Sehenswürdichkeiten der anderen Städte, über Sitten, Bräuche und landeskundliche Informationen mit Fotos und Bildern – sollten grammatisch korrekt, inhaltlich und semantisch kohärent sein und in einem angemessenen Stil geschrieben werden);
  • Förderung des autonomen Lernens (die Termine von jeder Phase sind zwar angegeben, aber die Lernenden bestimmen selbst, wie, wie lange und mit wem sie lernen und welche Links und welche Suchmaschinen sie benutzen).

Zwei Lehrer koordienieren das ganze Projekt und gelten in der letzten Phase als 2 Experte

4. Zeitrahmen. Das Projekt dauert ein Semester (vom Februar bis Juni 2008) und besteht aus 5 Phasen:

4.1. Vorstellungsphase (3 Wochen). In dieser Phase stellen sich die Lerner aus zwei Partnerklassen gegenseitig vor, indem sie 3 E-Mails (eine Mail pro Woche) schreiben und darin folgende Aspekte berühren (geübte Lerner können ihre Texte neben Fotos und Bildern mit Videos ausstatten):

  • Eigene Vorstellung mit Austausch von Fotos;
  • Vorstellung der Schule / der Institution, wo man lernt / studiert;
  • Vorstellung der Stadt und des Landes (allgemein);

4.2. Informationsaustausch (per angelegte Datei im E-Mail: Dauer – 3 Wochen). Die Lernenden berichten in Stichpunkten über einzelne Sehenswürdigkeiten einer konkreten Stadt in ihrem Land. Das gilt als Schema für den Briefpartner, nach dem er sich in der nächsten Phase bei der Webrecherche orientiert. Die Lernenden machen nach dieser Skitze einen Mind-map, den sie bei der Web-Recherche gebrauchen können.

4.3. Webrecherchen (3 Wochen). Die Lernenden unternehmen eine Webrecherche. Die Lehrer geben freien Lauf ihrer Phantasie.

4.4. Erstellung und Präsentation der digitalen Reisetagebücher (6 Wochen). Anhand gefundenen Informationen (Fotos und Videos) schreiben die Lernenden Artikel über die Sehenswürdigkeiten verschiedener Städte im Ausland (die Zahl der Artikel ist bei den beiden Klassen gleich). Als nächster Schritt ist die „Ausstattung“ eines E-Journals mit den Artikeln (Fotos, Videos). In dieser Phase haben die Partnerklassen noch keine Vorstellung von den Artikeln ihrer virtuellen Partner.

4.5. Zusammenfassung und Evaluation (1 Woche). In dieser Phase beginnt die unmittelbare Bekanntschaft mit den Publikationen der Partnerklasse in einem E-Journal und Besprechung der positiven sowie negativen Seiten des Projektes. Die beiden Partnerklassen besprechen, inwiefern die Information in dem digitalen Tagebuch der Partner der Wirklichkeit entspricht. Dies sollte als Anlaß zur möglichen Weiterarbet gelten. Außerdem reflektiert man darüber, was man gelernt hat (in einem Forum).

5. Sozialformen

5.1. Einzelarbeit: E-mails, WWW-Recherchen, Erstellung des digitalen Tagebuches;

5.2. Partnerarbeit: beim Gedanken- und Meinungsaustausch;

5.3. Gruppenarbeit: Auswertung konkreter Artikel nach einem angegebenen Lerner-Protokol in der letzten Phase;

5.4. Plenum: Diskussion, Evaluation, Brainstorming, Besprechung der Weiterarbeit in einem Blog oder im Chat.

Published in: on Dezember 14, 2008 at 3:31 pm  Schreibe einen Kommentar  

Mein Blog-Projekt

MMF 2, Modul 1

BLOGPROJEKT: LITERATUR DES DEUTSCHEN EXPRESSIONISMUS

blogprojekt

Zielgruppe – GermanistikstudentInnen der linguistischen oder philologischen Fakultäten mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft;

Niveau – ab C 1;

Dauer – 2 Wochen;

Ziele:

  • Erweiterung der Medienkompetenz;
  • Verarbeitung von Webinformationen;
  • Entwicklung des Schriftlichen Ausdrucksvermögens (Publikation der eigenen Texte und Verfassung von Kommentaren) zu einem bestimmten Thema;
  • Förderung der Lernerautonomie.

Die Rolle des Lehrers – koordiniert des ganze Prozess, verfasst Kommentare, hilft bei Bedarf.

Die StudentInnen führen einen Gruppenblog, wo sie die Ergebnisse ihrer Arbeit publizieren. Der Blog wird als Begleitung des literarischen Seminars benutzt.

Aufgabe 1. StudentInnen arbeiten in 2 Gruppen. Jede Gruppe hat eine bestimmte Aufgabe.

Gruppe A sucht und publiziert im Blog die Hintergrundinformationen zur Spezifik des westeuropäischen Expressionismus (Beschreibung des Stils und seiner charakteristischen Züge, historische Grünge der Entwicklung dieser Richtung in der Kunst im 20. Jh., Themen, Namen und alles, was mit dem extralinguistischen Kontext verbunden ist).

Gruppe B sucht und publiziert Artikel über die Besonderheiten des deutschen Expressionismus in Literatur (historische Angaben, Zeit, Autoren, ihre Werke, die Unterschiede in Themenauswahl vom französichen Exprexxionismus usw.).

Aufgabe 2. Die Gruppen lesen die Beiträge, eignen sich die notwendigen Informationen, verfassen, wenn nötig Kommentare und äußern ihre Meinungen in einem Forum aus.

Aufgabe 3. StudentInnen arbeiten in Einzelarbeit. Sie wählen ein Gedicht oder eine kurze Erzählung von einem Vertreter des deutschen Expressionismus aus, schreiben ihre Interpretation (wenn nötig, können Sie die Internetrecherche zu einem kontreten Autor und seinen Werken machen) und eine stilistische Analyse dieses Werkes in Form eines Berichtes. Werke, sowie Interpretationen und Berichte werden im Gruppenblog publiziert.

Aufgabe 4. Evaluation: Die StudentInnen lesen die Beiträge der anderen, verfassen eigene Kommentare, wo sie anhand des Gelesenen die konkreten linguistischen Stilzüge des deutschen Expressionismus aufzählen und erörtern.

Published in: on Dezember 14, 2008 at 11:36 am  Schreibe einen Kommentar