Mein Minsk

Die Stadt bildet einen wichtigen osteuropäischen Verkehrsknotenpunkt. Hier kreuzen sich die Straßen und Eisenbahnlinien zwischen Warschau und Moskau und zwischen Nordeuropa, dem Baltikum und dem Schwarzen Meer.

…Breite Boulevards, die so genannten Prospekte, durchziehen kilometerlang die Stadt. Sie münden in riesige Plätze mit teilweise monumentalen Prachtbauten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt fast vollständig zerstört und anschließend in Rekordzeit wieder aufgebaut. Vom alten Minsk sind nur wenige Teile erhalten geblieben.

…Sehenswert in Minsk sind vor allem die Altstadt, die früher so genannte „Oberstadt“ um die orthodoxe Heiliggeist-Kathedrale, das alte Bernardinerinnenkloster aus dem Jahre 1628 und das nach historischen Plänen wiederaufgebaute Rathaus. Schräg gegenüber dem Altstädter Rathaus von Minsk, an der Leninstraße, befindet sich die katholische Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria in Minsk, die zu dem ehemaligen Komplex des früheren Jesuiten-Klosters gehört. Unterhalb der Altstadt, direkt am Ufer der Swislatsch, befindet sich die Traezkae-Vorstadt (Dreifaltigkeits-Vorstadt, ein rekonstruiertes altstädtisches Viertel aus dem 19. Jahrhundert). Diesem Viertel vorgelagert, wurde auf einer künstlichen Insel in der Swislatsch ein Denkmal in Form einer kleinen Kapelle errichtet, das den Opfern des Afghanistan-Kriegs gewidmet ist…

15-12-2008

Da sind noch Fotos von Minsk

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Minsk: Kurzinfo

Webseite der Stadt

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Published in: on Oktober 25, 2008 at 10:42 pm  Schreibe einen Kommentar  

Das Goethe-Institut Minsk…

Das Goethe-Institut Minsk arbeitet seit 1993 in Belarus. Es verfolgt vor allem zwei Ziele: die Förderung des Deutschunterrichts und die Stärkung der deutsch-belarussischen Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet.

Neben den Kursen für deutsche Sprache veranstaltet das Goethe-Institut in Belarus eine Vielzahl von Kulturveranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen, Foto- und Kunstausstellungen und Konzerte. Schwerpunkte sind Begegnungen zwischen belarussischen und deutschen Künstlern und Kulturschaffenden.

Die Bibliothek des Goethe-Instituts Minsk vermittelt Informationen zu Fragen des kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Lebens in Deutschland. Das Angebot umfasst Print- und audiovisuelle Medien, dazu gehören auch die wichtigsten Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften, außerdem stehen Internetanschlüsse zur Verfügung. Ein deutscher Lesesaal in Witebsk sowie der deutsch-französische Media-Bus versorgen viele Interessenten außerhalb der Hauptstadt mit deutschsprachigen Medien und landeskundlichen Informationen.

Das Goethe-Institut Minsk veranstaltet regelmäßig Workshops und Seminare für Lehrer im Bereich Deutsch als Fremdsprache. Im Institut bieten wir ein differenziertes Sprachkursprogramm an, dazu gehört ebenfalls ein umfangreiches Prüfungsprogramm.

Foto und Text aus der Webseite des GI Minsk

Published in: on Oktober 25, 2008 at 10:10 pm  Comments (6)  

Warum Deutschlehrerberuf?

…Als Kind wollte ich Malerin oder Tänzerin werden, deswegen besuchte ich eine Kunst- und eine Tanzschule. Aber dann begann ich in der Gesamtschule Deutsch zu lernen… Diese Sprache zog mich von Anfang an in Bahn. Ich bemühte mich meine Deutschkenntnisse mit jedem Tag zu verbessern, um eines Tages bei einem deutschen Radio zu arbeiten und Radiosendungen auf deutsch zu führen. An der Universität studierte ich Germanistik, las die Werke von deutschen Autoren und nach einiger Zeit bekam ich einen neuen Traum – Schriftstellerin zu werden, um auf deutsch Erzählungen zu schreiben. Aber ich bin Deutschlehrerin geworden. Warum? Ich denke, diese Entscheidung war von mir zufällig getroffen, aber jetzt nach zwei Jahren Unterrichtserfahrung kann ich sagen, dass diese Wahl richtig war. Ich mag meinen Beruf. Es gefällt mir mit Menschen zu kommunizieren. Ich möchte meinen Studenten vor allem Liebe zur deutschen Sprache beibringen, und dann die Kenntnisse…

Und warum seid ihr DeutschlehrerInnen geworden? Was hat eure Entscheidung beeinflusst? Ich würde gerne eure Meinungen und Kommentare auf meiner BlogSeite sehen, liebe MMF-KolegInnen…

Published in: on Oktober 25, 2008 at 9:09 pm  Comments (2)